Tesla Fabrik in Kalifornien bleibt voraussichtlich bis am 3. Mai geschlossen

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Die COVID-19 Pandemie legt zur Zeit die westliche Wirtschaft lahm. Wie alle Automobilhersteller ist auch Tesla davon betroffen. Das Hauptwerk in Fremont, etwa 40 Autominuten südlich von San Francisco, ist seit Montagabend, 24. März geschlossen. Die Produktion der Modelle S, 3, X und die frisch angelaufene Serienproduktion des Model Y sind vorerst gestoppt.

Medienberichten zufolge wollen die Bay Area counties die “shelter-in-place”-order mindestens bis zum 3. Mai verlängern. Teslas Fabrik in Fremont liegt im Alameda County das zu den Bay Area counties gehört.

Das Werk in Reno, Nevada wo hauptsächlich die Lithium-Ionen Akkus hergestellt werden läuft im Rumpfbetrieb weiter. Tesla hat dort seine Belegschaft um 75% reduziert. Vermutlich werden dort weiterhin Akkus für das “Made in China”-Model 3 hergestellt.

Teslas neuste Fabrik in Shanghai produziert Medienberichten zufolge bereits über 3000 Model 3 pro Woche für den chinesischen Markt. Die Akkus für diese Fahrzeuge kommen vorerst noch aus den USA. Es sei geplant, dass die Akkus in naher Zukunft auch in China hergestellt werden.

Die Aktienkapitalerhöhung im Januar hat Tesla netto $2,31 Milliarden in die Kassen gespült. Die liquiden Mittel dürften danach um die $8 Milliarden betragen haben. Gemäss Analysten kann sich Tesla damit mehrere Quartale ohne Produktion in Fremont über Wasser halten.

Die am Kapitalmarkt aufgenommenen Mittel waren wohl eher für Teslas Mission gedacht: “Die Beschleunigung des Übergangs zu nachhaltiger Energie”. Der CFO Zach Kirkhorn wird wohl trotzdem nicht allzu enttäuscht sein in dieser schwierigen Zeit über ein gutes Krisenpolster zu verfügen.

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